Einen Raspberry Pi Web Server aufsetzen ist kein Hexenwerk. Es ist dabei nur eine der vielen Einsatzmöglichkeiten des Raspberry Pi.

Wer einen einfachen Blog oder eine Webseite online stellen möchte, hat dazu mittlerweile viele Möglichkeiten Online. Ob kostenlos via wordpress.com oder selbst gehostet auf einem der zahlreichen Hosting-Provider wie z.B. Hosteurope.

Wer allerdings selbst Webseiten testen möchte, ohne auf die Provider angewiesen zu sein, der kann den Raspberry Pi dafür nutzen, einen eigenen Web Server aufzusetzen. Dort ist sowohl der Betrieb eines WordPress Blogs, also mit entsprechender SQL-Datenbank im Hintergrund möglich, als auch das einfache üben/programmieren mit HTML und PHP.

Diese Anleitung soll zeigen, wie man den Raspberry PI in einen Web Server verwandelt.

Als Basis dient hier die „Raspbian“, eine spezielle Raspberry Pi Debian Distribution. Diese sollte zuerst aktualisiert und auf den neuesten Stand gebracht werden.

Anschließend kann man mit der Installation des Raspberry Pi Web Servers beginnen. Die erforderliche Server Software Apache sowie PHP werden mithilfe des folgenden Befehls installiert:

Anschließend muss lediglich der Web Server Dienst neu gestartet werden.

Ein Basis Web Server ist nun bereits unter der IP-Adresse des Raspberry Pi bereits verfügbar.
Raspberry Webserver funktioniert
Mithilfe des Befehles

Kann diese herausgefunden werden.

Die IP-Adresse befindet sich in diesem Fall in der zweiten Zeile. „inet addr:192.168.xxx.xxx“ ist dabei die Adresse des Raspberry Pi.
Um WordPress oder andere Blog-Systeme zu verwenden, wird nun noch eine Datenbank benötigt. In diesem Fall ist wird eine MySQL Datenbank, sowie phpmyadmin, um die Datenbanken komfortabel zu verwalten, installiert.

Der Raspberry PI Web Server ist nun einsatzbereit und voll funktionsfähig. Phpmyadmin könnt ihr über die IP-Adresse eures Pis, gefolgt von /phpmyadmin aufrufen.

Das Web Server Root Verzeichnis, also dort wo alle Dateien abgelegt werden, die über den Webserver erreichbar sein sollen, befindet sich unter /var/www/.

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