An diesem Wochenende waren wir in Birkenfeld an der Nahe auf dem dortigen 1. Mittelaltermarkt. Bereits die Ankunft verriet das Wetter des gesamten Wochenendes: Sonnig und Heiß. Nachdem alle Zelte aufgebaut waren, ging es ans einrichten. Dabei ging es getreu nach dem Motto: Platz ist in der kleinsten Hütte. Diese „Dackelgaragen“ sind für 2 Personen ausgelegt. 2 Personen wie wir, also mit Rüstung, entsprechenden Klamotten und Schlafmöglichkeiten in ein solches Zelt zu bekommen sah, zumindest von außen nach einem doch recht beschwerlichem Unterfangen aus.  In Gewohnter Manier allerdings wurde sorgfältig gestapelt und der Platz bestmöglich ausgenutzt. Das Ergebnis konnte sich aber sehen lassen.

Das muss da rein

Das Zelt vorher

Das Raumwunder

Das Zelt nachher

Aufgrund der Hitze gab es allerdings teilweise auch Probleme. Temperaturen von fast 40 Grad waren kaum auszuhalten, erst recht nicht unter der Rüstung. Daher wurde, so oft es ging eine kleine Pause im Schatten eingelegt, und der Wasserverbrauch von uns stieg ins unermessliche. Hier ein Bild einer solchen Ruhepause:

Zuflucht im Schatten

Aber auch die Hitze hält uns nicht davon ab, unsere Pflichten und Aufgaben weiter zu übernehmen. Daher gab es, wie immer, auch Schwertkampf, und nicht in leichter Bekleidung sondern wie gewohnt im Voller Rüstung und Montur. Schließlich haben die Besucher Geld dafür bezahlt etwas zu sehen, und ob es jetzt regnet oder die Sonne scheint, hat man doch immer die Verpflichtung, das beworbene auch zu leisten.

Kämpfer auf Birkenfeld

Aber auch so ein Sonniger Markt kann eine Schattenseite haben. In der Nacht von Samstag auf Sonntag zog ein heftiger Sturm über uns hinweg. Zwar ist niemandem etwas passiert, allerdings brachen ein paar Stangen von Zelten und auch sonst war es eine doch recht ungemütliche Nacht.
Nichtsdestotrotz war das Lager ein sehr angenehmes mit netten Leuten und guter Stimmung. Ob wir nächstes Jahr wieder dort sein werden steht allerdings noch in den Sternen.