Kettenhandschuhe

kettenhandschuhe

Die Kettenhandschuhe bzw. -Fäustlinge dienten zum Schutz der Finger. Allerdings war es größtenteils nur ein Schutz gegen Schnitte. Die Nutzbare Polsterfläche der Handschuhe war zu gering, als das man schwere schläge dämpfen könne. So waren Knochenbrüche nicht die Seltenheit. Allerdings blieben die FInger an der Hand, und konnten schwerer abgeschlagen werden. Wegen der schlechten Hygiene im Mittelalter war der Schutz gegen Schnittwunden, und daraus resultierenden Infektionen, aber genauso wichtig. Und bevor kein Schutz genommen wurde, wurde auf die Kettenhandschuhe zurückgegriffen. Beim Mittelalter Schaukampf empfiehlt es sich jedoch Plattenhandschuhe zu tragen, da diese auch vor direkten Treffern schützen. Und gerade bei den Händen sollte man nicht vorsichtig genug sein.