Kampf mit Schwert und Schild

Mit Schwert und Schild zu kämpfen bedeutet eine Umstellung. DIes gilt sowohl für den Schaukampf als auch für die anderen Kampfstile. Denn mit einem Schild fällt eine Hand für das Schwert weg.

Schwert und Schild
Schwert und Schild

Das Schild hat aber weitere Vor- und Nachteile.

Ein großer Vorteil ist, dass, je nach Größe des Schildes, der Körper vor Schlägen besser geschützt ist.  Im Mittelalter Schaukampf bietet das Schild weitere Möglichkeiten um eine nette Show hinzulegen. Rammen, Schlagen oder sich dahinter verkriechen sind nur ein paar der Möglichkeiten.

Der Nachteil im Gegensatz dazu ist, dass die Beweglichkeit und die Übersichtlichkeit während des Kampfes leidet. So fehlt die zweite Hand um das Schwert zu führen. Je nach Gewicht des Schwertes kann es durchaus schwieriger werden, es zu kontrollieren. Weiterhin ist man wesentlich unbeweglicher, als ohne Schild. Kann man ohne Schild z.B. einem Schwertschlag durch zur Seite hechten ausweichen, ist die Gefahr sich selbst dabei zu verletzen mit einem Schild viel zu groß.

Möglich ist es aber auch durchaus, das Schild als Waffe einzusetzen. Dies fällt bei kleinen Bucklern natürlich leichter, als bei Mannshohen Turmschilden. Aber jeder der schonmal einen Schildschlag abbekommen hat, weiß dass das durchaus auch Schmerzen verursachen kann.

Ganz wichtig ist beim Schild aber, dass der Arm, der das Schild trägt gepolstert sein muss. Denn auch wenn das Schild den Schlag abfangen soll, kann trotzdem eine sehr hohe Kraft auf den Schildarm wirken. Wer dann keine oder nur kaum Polsterung am Arm bzw. am Schild selbst hat, darf sich nicht über plötzliche Schmerzen am Schildarm wundern.