Das Handrohr

Mittelalterliche Feuerwaffe mit Sprengpulver

Das Handrohr, auch als Büchse oder Faustrohr bekannt, zählt mit zu den ersten Feuerwaffen. Bereits um 1300 wurde sie genutzt. Vor allem jedoch, ist es die erste, die von einer Person alleine getragen, geladen und abgefeuert werden konnte. Dabei bestand das Handrohr aus einem Metallrohr, in welches Schwarzpulver und ein Bleigeschoss eingeführt wurden,
sowie einer Holzstange, an der das Metallrohr befestigt war. Dieser Vorderlader konnte nun, mithilfe einer Lunte, gezündet werden. Aufgrund fehlender Zielvorrichtungen sowie dem unkontrollierbaren Flug der Kugel war das Handrohr nur auf kurze Distanz effektiv, obwohl eine Reichweite von ca. 300m erzielt werden konnte. im Schaukampf eher selten zu finden, und dann auch nur als Schreckschussvariante, ist so eine Büchse als Anschauungsobjekt jedoch stets interessant.